Der Gemüseanbau in Tirol

Allgemeines
Im Inntal lässt sich gut Gemüse anbauen. Auf 925 ha produzierten die Tiroler im vergangenen Jahr nahezu 33.000 t Gemüse.

Anbau
Die größte Gruppe stellen mit 265 ha die verschiedenen Salate dar, wovon der Eissalat (Bummerlsalat) mit 100 ha und 3.500 t die Spitze bildete. Die sonstigen Salate wurden mit 60 ha in Tirol am meisten von allen Bundesländern angebaut. Mit 10 ha liegt der Vogerlsalat auf Platz zwei hinter der Steiermark.
Absolute österreichische Spitzenreiter sind die Tiroler Anbauflächen von Radieschen und Lauch. Karotten und Spinat können zwar nicht die niederösterreichischen Werte erreichen, sind aber doch im „Österreich-Ranking“ jeweils auf Platz zwei. Auch die Bundzwiebeln stehen auf Platz zwei mit 24 ha, hinter dem Burgenland (120 ha). Das Tiroler Gemüseangebot ist sehr vielfältig: auf 117 ha wurden 4.042 t verschiedene andere Gemüsearten kultiviert.
Geschützter Anbau
Der geschützte Anbau ist in Tirol von geringer Bedeutung. Gurken scheinen zwar in der Statistik mit 10 ha auf, es sind aber Feldgurken.